Erhaltung und Verbesserung einer Kulturlandschaft unter Verwendung städtebaulicher und architektonischer Leitlinien als Instrument in Al Ain
Die Kulturstätten von Al Ain (Hafit, Hili, Bidaa Bint Saud und Oase) wurden 2011 in die Liste des Welterbes aufgenommen. Die Stätte ist ein serielles Gut, das aus historischen Gebäuden, archäologischen Stätten und oasischen Landschaften besteht. Diese Stätten repräsentieren eine Kultur, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat, sich aber durch ihre Fähigkeit auszeichnet, die Herausforderungen und Beschränkungen einer natürlichen und feindlichen Umgebung zu überwinden, und die in Bezug auf Landwirtschaft und Bewässerung, Fernhandel, Beziehungen zwischen den Gemeinschaften, Architektur und Begräbnistraditionen außergewöhnlich ist.
Im Managementplan wurde eine Reihe von Risiken im Zusammenhang mit der Komplexität der Stätten aufgezeigt, darunter der Verlust des Kontextes, die Isolierung archäologischer und historischer Stätten, der städtische Druck und das Risiko des Verlustes städtischer und natürlicher Kontexte. Ziel des Projekts war die Festlegung und Regelung von Pufferzonen um die Kulturstätten von Al Ain, was angesichts der Bauvorschriften und der Zersiedelung der Landschaft für die Erhaltung der Stätten von entscheidender Bedeutung war.
Kontext
Angesprochene Herausforderungen
Standort
Auswirkungen
Die aktuelle Verordnung hat zu einem gründlichen Verständnis der Zonen (Zentral- und Pufferzone) geführt. Sie wurde entwickelt, um die Abteilung für Kultur und Tourismus (DCT) dabei zu unterstützen, die Kulturstätten von Al Ain und ihre Pufferzonen vor den Auswirkungen unangemessener Entwicklung zu schützen und sicherzustellen, dass die laufende Entwicklung in diesen Gebieten die historische Umgebung und den lokalen Charakter respektiert. In der Verordnung sind die städtebaulichen Leitlinien der Stadt für die Steuerung der derzeitigen und künftigen Bautätigkeiten innerhalb und in der Nähe der 17 Welterbestätten von Al Ain, innerhalb der Stätte und in der Pufferzone festgelegt.
Damit wurden die folgenden Ziele erreicht:
- Neudefinition der Beziehung zwischen den Schutzgebieten und ihren Pufferzonen
- Schaffung eines Regelungsrahmens für die Organisation und Kontrolle von Bautätigkeiten in Pufferzonen
- Erhaltung der kulturellen und ästhetischen Werte sowie der archäologischen und architektonischen Merkmale
- Erhaltung der historischen Gebäude und der Umgebung der Stadt, der Kulturlandschaften der Oasen und der archäologischen Gebiete und Parks
- Stärkung des Bewusstseins für die Werte des kulturellen Erbes
Zu den Begünstigten dieser Initiativen gehören:
- Lokale Behörden
- Lokale Auftragnehmer
- Anwohner und die lokale Bevölkerung
- Besitzer von Bauernhöfen und Palmenhainen
- Eigentümer von historischen Gebäuden
- Touristen
- Studenten
- Zukünftige Generationen